WRTV Hallensteinstoßmeisterschaften

Schwäbisch Gmünd, 17.2.2019 – Auch in diesem Jahr nimmt der ASV Ludwigsburg-Oßweil wieder an den württembergischen Hallensteinstoßmeisterschaften teil. Wie in jedem Jahr finden diese in Schwäbisch Gmünd, veranstaltet durch den ASV Ludwigsburg-Oßweil, den SV Dischingen und den VfL Waiblingen, statt.

Der ASV Ludwigsburg-Oßweil konnte in diesem Jahr acht Athleten an den Start schicken, fünf davon unter 18 Jahren.
Siegfried Fleischmann gewann in der Klasse der Senioren 5 (+80kg) mit 8,37m, fast zwei Meter mehr, als der Zweitplatzierte. In der Klasse der Senioren 4 (+87kg) konnte sich Christian Estermann mit 9.08m den Titel sichern. Benjamin Hain startete diese Jahr zum ersten Mal in der Klasse der Senioren 1 (+87kg) und zusätzlich noch bei den aktiven Männern (-98kg). Dort stieß er den 15kg Stein auf 6.18m.

In der Klasse der weiblichen A- (+68kg) und B-Jugend (+65kg) konnte Jacqueline Illenberger den zweiten Platz mit 7,77m und 8,04m mit dem 5kg Stein erreichen. Bei der männlichen A- (-75kg) und B-Jugend (-72kg) konnte Moritz Röske sich nach spannendem Wettkampf die Titel sichern. Dabei stieß er den 7,5kg Stein auf 11,55m und den 10kg Stein auf 9,52m. Luc Heusemann startete bei den A Schülern (+65kg) und konnte sich mit 7,25m (5kg Stein) den dritten Platz sichern. Bei den B Schülerinnen (+50kg) könnte sich Pauline Röske mit 7,46m den dritten Platz sichern. Pauline startete auch in der Klasse der C Schülerinnen (+35kg) und gewann diese souverän mit 7.90m, über zwei Meter mehr als die Zweitplatzierte. In diese Klasse nahm auch Mona Hausner teil. Sie bestritt ihren ersten Wettkampf souverän und stieß den Stein auf fast 4m.

Bericht: Jacqueline Illenberger

Sportfest RKS meets Highland-Games

Am 5. August fand der zweite „Rasenkraftsport meets Highland Games“ Wettkampf statt. Viele junge Athleten nahmen an den Wettkämpfen teil und alle erzielten dabei hervorragende Ergebnisse in beiden Sportarten.

Am Morgen nahmen elf Athleten am Rasenkraftsportwettkampf teil. Rasenkraftsport besteht aus drei Disziplinen: dem Steinstoßen (Stoßen mit einem Eisenquader), dem Hammerwerfen mit einem olympischen Hammer und dem Gewichtwerfen (Eisenkugel an einer Eisenkette). Die Athleten werden in unterschiedliche Altersklassen eingeteilt, denen unterschiedliche Gewichte zugeordnet werden. Zudem werden die Altersklassen in Gewichtsklassen unterteilt, sodass auch leichtere Sportler eine Meisterschaft gewinnen oder einen Rekord aufstellen können.

Am Nachmittag praktizierten dann die Teilnehmer die Disziplinen der Highland Games. Diese wären: Steinstoßen mit einem Naturstein, Hammerwerfen (Eisenkugel an einem festen Hammerstiel), Gewichtsweitwurf (in etwa wie beim Rasenkraftsport, nur mit anderem Anlauf), Gewichtshochwurf mit einem Eisengewicht an dem ein Griff befestigt ist über eine Stange und Baumstammwerfen (den Stamm um 180° drehen, sodass er mit dem Athleten in einer Linie liegt). Highland Games ist eine aus Schottland stammende Sportart. Früher wollte man durch die oben genannten Disziplinen den stärksten Mann im Dorf finden. Natürlich haben die Disziplinen sich im Laufe der Zeit leicht verändert, jedoch ist der schottische Flair auf den Highland Games weiterhin vorhanden (auch wenn sie nicht in Schottland stattfinden). Die Athleten müssen nämlich einen Kilt tragen.

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Bericht eines Rasenkraftsportlers von den Highland Games in Stuttgart

Was mach ich hier?

Diese Frage stellte ich (Anonym, Name der Red. bekannt) mir bereits Samstagmorgens bei der Athletenregistrierung. Es sollten meine ersten Highland-Games werden. Es war um diese Uhrzeit bereits sehr, sehr warm. Den Weg der Sonne einschätzend und das Gelände nach möglichen schattigen Zonen absuchend wurde mir bewusst, dass meine vorlaute Klappe, mich am heutigen Tag einer weiteren Lächerlichkeit preisgab. Schatten gab es nur im Bereich meiner breitschultrigen, riesenhaften Konkurrenten. Dabei musste ich Acht geben, nicht in deren Laufwege zu geraten, um ein Niedertrampeln zu vermeiden. Die Kommunikation mit meinen Kontrahenten gestaltete sich überraschenderweise recht einfach, trotz meiner Unkenntnis der französischen Landessprache, des bayrischen u.schwyzerischen Dialektes und dem „Schreibmaschinendeutsch“ der Nordlichter. Die Burschen waren nett zu mir – mein oberflächlicher erster Eindruck täuschte. Weiterlesen

Moritz Röske begeistert ASV und Landestrainer

Bei den Württembergischen Hallenmeisterschaften im Steinstoßen schoss B-Schüler Moritz Röske den Vogel ab!

Bei seinem ersten großen Wettkampf zeigte der 13-jährige Gymnasiast eine Spitzenleistung. Röske begeisterte bereits bei seinem ersten Versuch alle Zuschauer. Von da an wurde er „eingeklatscht“, trotz weiter angestiegener Nervosität knallte er im fünften Versuch den 3kg-Stein auf hervorragende 13,52m! Dies bedeutete eine Deutsche Jahresbestleistung und neuen Württembergischen Rekord, den er um sagenhafte 1,56m steigerte. Röske war auch in der nächsthöheren Altersklasse mit dem 5kg-Stein nicht zu schlagen. Sehr gute 10,34 Meter bei den A-Schülern sind auch hier eine Ansage für die Zukunft.

Luc Heusmann, der zweite Oßweiler B-Schüler, startete in der Gewichtsklasse bis 50kg. Seinem ersten Start für den ASV, meisterte er mit Bravour. Er stieß 5,79m und wurde sehr guter Vierter.

Jaqueline Illenberger vervollständigte das tolle Abschneiden der ASV-Jugendlichen. Sie holte sich bei den A-Schülern mit 8,73m und in der B-Jugend mit 7,20m beide möglichen Titel.

Karin Heusmann, Rene Röske und Christian Estermann brachten jeweils die Vizemeisterschaft nach Oßweil. ASV-Dino, Siegfried Fleischmann, war durch eine längere Verletzungspause nicht wie gewohnt in Form. Er holte sich dennoch die Bronzemedallie.

Michael Beißwanger holte bei den Männern bis 90kg, mit etwas verpennten 8,12m seinen ersten Meistertitel für den ASV. Beim zweiten Titel, in der Altersklasse 3 bis 87kg, war er dann wach. Er steigerte seine im März in Erfurt aufgestellte Deutsche Jahresbestleistung und seinen Württembergischen Rekord auf die Schnapszahlweite von 11,11m.

von mbeissi